Lasertherapie

Medizinische Laser werden in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe der High Level Laser haben einen gebündelten Lichtstrahl und nutzen den verdampfenden oder vaporisierenden Effekt des Laser. Die Einsatzgebiete sind Laserskalpell, Hautabtragungen, Haarentfernung uvm.

Die Laser von IDE Medizin sind in der zweiten Gruppe der Low Level Laser angesiedelt und haben einen aufgeweiteten Lichtstrahl. Sie nutzen den anregenden oder biostimulativen Effekt des Laser. In 40-jähriger internationaler Forschung und Anwendung sind keine schädigenden Wirkungen aufgetreten. Die Einsatzgebiete sind Sportverletzungen, Innenohr-erkrankungen, Gelenkserkrankungen, Wundheilungsstörungen uvm.

Die Forschung der letzten 20 Jahre auf dem Gebiet der Laserlicht-Gewebe-Interaktion brachte eine Menge neuer Erkenntnisse. Durch die Entdeckung der ultraschwachen Zellstrahlung als Kommunikationsmittel der Zellen kam es zu einem neuen Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Als wesentliche Quelle dieser Strahlung wurde kohärentes Licht in der DNA identifiziert. Das Laserlicht indiziert eine Steigerung der ATP-Synthese (Adenosintriphosphat) um 150-400%. Es stimuliert die Fibroblasten, die Angioneogenese und die Protein- u. Kollagenbiosynthese. Es erhöht die Enzymaktivität der Succinyldehydrogenase, der sauren Phosphatase und der nichtspezifischen Esterase. Darüber hinaus wird die Zugfestigkeit in Wundbereichen und die Zahl der in der Mitose befindlichen Zellen gesteigert.

Man geht davon aus, dass krankhafte Störungen zu einer funktionell organischen Fehlregulation führen und somit eine Störung im Energievorrat und bei der Energiebildung und -verteilung im Körper verursachen. Eine Laserbestrahlung greift genau hier an und kann eine Fehlregulation ausgleichen, indem der Energiehaushalt auf zellulärer und organischer Ebene aktiviert wird.

Wirkungen von Laserstimulationen:

  • Unterstützung der lokalen und zentralen Schmerzsedierung
  • Aktivierung der antiphlogistischen Prozesse
  • Steigerung der arteriellen Mikro- und Lymphzirkulation
  • Beschleunigung der antiödematösen Prozesse
  • Stimulierung des zellulären Stoffwechsels und der Mitose und damit der Geweberegeneration
  • Aktivierung der Knorpel- und Knochenregeneration
  • Dämpfung der Autoimmunreaktion
  • Förderung der muskelrelaxierenden Prozesse
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